Übersicht: Nine Inch Nails und David Bowie

Am 10. Januar starb David Bowie – für die Öffentlichkeit unerwartet – an seiner Krebserkrankung. Mitte der 90er arbeiteten Trent Reznor und David Bowie zusammen an verschiedenen Projekten. In dieser Übersicht sollen sie vorgestellt werden.

Trent Reznor lernte David Bowie 1995 während einer schwierigen Phase in seinem Leben kennen und war sichtlich beeindruckt von seinem, mitunter eigenwilligen, Wesen.

Bei einer gemeinsamen Tournee reifte Bowie, der zuvor schon eine wichtige Inspirationsquelle und Identifikationsfigur darstellte, zu einer Art Mentor für Reznor heran, der ihn durch sein Wirken positiv beeinflusste und indirekt bei der Bewältigung seiner damaligen Drogensucht half.

Er war clean und ich war es nicht. Er nahm mich unter seine Fittiche, wie eine Art Mentor. Er hielt mehre Reden, die mich durch seine Weisheit beeindruckten und mir schlussendlich halfen.

Auch David Bowie fand lobende Worte über Reznors Schaffen. So beschrieb er Trent Reznors Musik wie gefolgt:

Die Schönheit von Trents Musik, wie sie in die Annalen der Industrial-Musik und mechanischen Soundexperimente eingegangen ist, ist anziehend und abstoßend zugleich: Nietzsches „Gott ist tot“ zu einem Clubbeat. Im wichtigsten Moment getragen von einer extrem verlockenden Melodie.

Vorgestellt werden sollen in der Übersicht die gemeinsamen Projekte: der Remix zum Lied „The Hearts Filthy Lesson“, die „Dissonance – Tour“ und „I’m Afraid Of Americans“.

Weiterlesen

Interview: Reznor will mehr über traditionelle Soundtrack­komposition wissen

Ein heiteres Interview, in welchem Trent Reznor erzählt, wie er bei seinen drei bisherigen Soundtrack vorgegangen ist. Weiterhin erfährt der Hörer, dass Reznor in nächster Zeit plant sich Grundlagen der traditionellen Filmuntermalung anzueignen, um seinen Horizont zu erweitern und sich zu inspirieren. Insgesamt ist das Interview, obwohl es wenig neue Infos gibt, aufgrund der lockeren Stimmung sehenswert.

Zwei neue Interviews zum „Gone Girl“ – Soundtrack

Trent Reznor hat dem Musikmagazin RollingStone und dem Entertainmentportal HitFix jeweils ein Interview über den Soundtrack zum Film "Gone Girl" gegeben.

Heute kommt der Thriller „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ in die deutschen Kinos. Der Soundtrack zum Film ist bereits seit einigen Tagen erhältlich. Es ist dritte Arbeit von Trent Reznor und Atticus Ross für einen David Fincher – Film.

Im Rahmen der Veröffentlichung des Soundtracks und des Kinostarts hat Trent Reznor zwei Interviews gegeben, in welchen er über die Komposition des Soundtracks spricht. Dabei sprach er mit dem Musikmagazin RollingStone und dem Entertainmentportal HitFix.

Gegenseitige Inspiration

Reznor erwähnt hierbei, dass er und Atticus Ross anfänglich weniger in konkreten Szenen gedacht haben, sondern eher passend zur Grundstimmung und Kontext des Scriptes und der ersten Filmfassung Songs entwickelt haben.

Dabei haben sie sich immer wieder mit dem Regisseur ausgetauscht und sich so wechselseitig inspiriert. So ist beispielsweise die Grundidee zu „The Way He Looks at Me“ von David Fincher „gesät“ worden oder einzelnen Szenen wurden an die komponierten Lieder angepasst.
Weiterlesen