John Freyer: Wir versuchten „Pretty Hate Machine“ so hart klingen zu lassen wie möglich

Produzent John Freyer spricht über die damalige Produktion von "Pretty Hate Machine".

„Nine Inch Nails Is Trent Reznor“ steht auf dem Booklet des Debütalbums der Band, Pretty Hate Machine. Obwohl gemeinhin Nine Inch Nails, gerade zu Beginn, mit Trent Reznor allein gleichgesetzt wurde und wird, würde die Musik ohne die Beteiligung anderer wahrscheinlich anders klingen.

So wahrscheinlich auch beim Debüt, bei welchem Trent Reznor zusammen mit John Freyer aus dem Demo „Purest Feeling“, welches Reznor in Eigenregie aufnahm, die „Pretty Hate Machine“ entwickelte. In einem aktuellen Interview gibt John Freyer eine Anekdote zum Entstehungsprozess preis:

Es war eine großartige Zusammenarbeit, wir hatten Spaß, die Grenzen auszuloten. Wir versuchten das Album so hart wie möglich klingen zu lassen zum damaligen Zeitpunkt. Wir waren richtig stolz auf den Sound des Albums, weswegen wir es kaum erwarten konnten, das Resulat dem damaligen Chef des Labels, Steve Gottlieb, zu präsentieren. Als er ins Studio kam und das Ergebnis hörte, sagte er mit weit aufgerissenen Augen „Ihr habt das Album ruiniert“ . Da wussten wir, dass wir unser Ziel erreicht hatten.

Im Zuge der Überarbeitung landeten Lieder wie „Terrible Lie“ und „Head Like A Hole“ auf der Platte, sowohl die Demos „Maybe Just Once“ und „Purest Feeling“ als auch ein Intro mussten dagegen weichen. Die Evolution lässt sich am Lied „Kinda I Want To“ nachvollziehen: Demoversion.

Trent Reznor und Atticus Ross bei Soundcheck: „Jedes Projekt seine eigene Identität“

Trent Reznor und Atticus Ross sprechen in einem Podcast über den "Gone Girl" - Soundtrack und Verknüpfungen zu anderen Projekten.

Der New Yorker – Radiosender WNYC hat im Rahmen von Soundcheck Trent Reznor und Atticus Ross interviewt. In dem Podcast geht es unter anderem um die Hintergrundgeschichte des Soundtracks zum Film Gone Girl.

Weiterhin versucht der Moderator John Schaefer zuklären, inwiefern Nine Inch Nails und How To Destroy Angels die Komposition des Soundtrack beeinflussen und rückwirkend Nine Inch Nails und How To Destroy Angels wiederum durch die Arbeit am Soundtrack beeinflusst werden.

Trent Reznor und Atticus Ross stellen sich Fragerunde

Trent Reznor würde gerne ein neues "How To Destroy Angels" - Album aufnehmen, neues Nine Inch Nails - Album in Planung

Trent Reznor und Atticus Ross haben sich einer Fragerunde des Film Society of Lincoln Center und The Hollywood Reporter gestellt. Vornehmlich werden Fragen zum Gone Girl – Soundtrack gestellt.

Bezüglich des Soundtracks erfährt der Zuschauer kaum neues, interessant dürfte sein, dass Reznor gerne ein weiteres „How To Destroy Angels“ – Album aufnehme würde. Zudem bestätigt er noch einmal, dass er demnächst an einem neuen Nine Inch Nails – Album arbeiten werde, es hierzu jedoch noch keinen konkreten Zeitplan gebe.

Newsflash #22: u.a. Interview: „Gone Girl – Soundtrack soll Furcht erwecken“

Interview: "Gone Girl - Soundtrack soll Furcht erwecken", Laut.de: "Schweißnasse Hände sind garantiert." beim Gone Girl - Soundtrack

Laut.de: „Schweißnasse Hände sind garantiert.“ beim Gone Girl – Soundtrack

Manuel Berger vom Musikportal Laut.de hat sich „Gone Girl:Soundtrack from the Motion Picture“ angehört und kommt dabei mit 3 von 5 Punkten zu einem durchwachsenden Urteil.

Konstatiert wird zu häufig Langeweile und dass der Soundtrack ohne den optischen Teil nicht 100% funktioniere. Der Soundtrack erzeuge zwar dauerhaft bedrohliche Stimmung, aber Aufregend gehe laut dem Autor anders.

Das Fazit lautet:

In seinen besten Momenten ist Trent Reznor und Atticus Ross‘ Soundtrack ein sinistres Monument, ein Monster. Dem gegenüber stehen jedoch Passagen, die schlicht nicht zwingend genug daherkommen. Diese Schwäche begünstigen sicher die vielfach vorhandenen, gewaltigen Klimaxe. Sieht man darüber hinweg, offenbart sich ein ebenso faszinierender wie grauenerregender Soundpalast. Wenn nicht sogar nervenzehrende Ödnis.

Die komplette Rezension findet ihr unter:

Interview: „Gone Girl – Soundtrack soll Furcht erwecken“

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Interview: Reznor will mehr über traditionelle Soundtrack­komposition wissen

Ein heiteres Interview, in welchem Trent Reznor erzählt, wie er bei seinen drei bisherigen Soundtrack vorgegangen ist. Weiterhin erfährt der Hörer, dass Reznor in nächster Zeit plant sich Grundlagen der traditionellen Filmuntermalung anzueignen, um seinen Horizont zu erweitern und sich zu inspirieren. Insgesamt ist das Interview, obwohl es wenig neue Infos gibt, aufgrund der lockeren Stimmung sehenswert.

Neue ‚Nine Inch Nails‘ – Musik in Arbeit

Trent Reznor arbeitet zurzeit sowohl an neuen NIN-Liedern als auch einem Projekt für Apple.

Trent Reznor hatte es bereits in einem Interview Ende März angedeutet, dass er nach der Tournee an neuen Liedern für Nine Inch Nails arbeiten möchte. Nun hat er seine Pläne in die Tat umgesetzt: Wie er in einem Gespräch mit dem amerikanischen Musikmagazin Billboard verkündigt, arbeite er zurzeit an neuem Material für die Band. Er will dabei anders als zuvor, als er oft für längere Zeit von der Bildfläche verschwand, zukünftig schneller und häufiger neues Material veröffentlichen.

Keine Tour als Rockband, vielleicht Solo oder mit Streichquartett

Desweiteren will er – zumindest die nächste Zeit – keine längeren Tourneen geben, da es ihm momentan wichtiger ist, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Wenn er erneut auftreten sollte, könnte er sich vorstellen als Solokünstler oder in Begleitung eines Streichquartett in einem Theater aufzutreten, da er denkt dies besser in Einklang mit seinem Familienleben bringen zu können. Konkrete Pläne habe er diesbezüglich jedoch noch nicht.
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Quelle: ETS, Billboard