Am 23.12.2016 erschien das neue Nine Inch Nails-Album „Not The Actual Events“. Insgesamt wurde die Veröffentlichung positiv bewertet und als gelungenes Comeback gewertet. In dieser Übersicht gibt es einen Auszug verschiedener deutscher Kritiken:

Laut.de: Das musikalische Äquivalent zu Hieronymus Bosch.

„Not The Actual Events“ bildet ein in sich schlüssiges Gesamtwerk mit rhizomartig verflochtenen Lyrics und aggressivem Sound, der direkt an die Alben der 90er anschließt. Reznor hat trotz seiner Produktivität nichts von seiner Genialität eingebüßt.

Hier zeigt er, wie NIN im Jahr 2016 klingen können: eingängig und gleichzeitig dissonant, hinter dämpfenden Oberflächen verborgen, um diese dann eruptiv zu durchbrechen. Wieder transponiert Reznor innere Kämpfe und Fragen in Musik, die ihresgleichen sucht. Wie er selbst sagt: „Es ist ein unfreundliches und undurchdringliches Album, das wir machen mussten.“

Patrick Binder vergibt fünf von fünf Punkten.

Teleschau: Die Wiederbelebung des Trent R.

Ein scheinbarer Schnellschuss zum Fest, der voll ins Schwarze trifft: Mit der erfrischend unangenehmen EP „Not the Actual Events“ erinnert Trent Reznor an die glorreiche Anfangszeit seiner Nine Inch Nails. Da staubt’s auf einmal wieder gewaltig!

Das Wichtigste zuerst: „Not the Actual Events“ ist endlich mal wieder eine wirklich hörenswerte Veröffentlichung der Nine Inch Nails. Die beste und aufregendste seit „With Teeth“ (2005). Klar, nur eine EP von etwas mehr als 20 Minuten. Aber ein starkes Stück Musik.

Dark Music World

NIN sind wieder zurück und das mit einem Knall, der sich gewaschen hat! Alles, was hier passiert, hat seine Gründe und ist so tief verwurzelt und verschachtelt, dass es schwer zu erklären und aufzuzeigen ist. Was Fakt ist, habe ich oben ja bereits erwähnt. Die aktuelle Zeit wird genau so dargestellt, wie sie eben ist. Krank, kalt, schroff, einlullend, umgarnend, eskalierend, aufrüttelnd, gefühlvoll, dramatisch – und das teilweise alles auf einmal! Wer hier nicht geweckt wird, dem ist nicht mehr zu helfen! Vom Sound her geht es für Reznor und Ross back to the roots, was die Fans der ersten Stunde wirklich feiern und lieben werden.