Heute kommt der Thriller „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ in die deutschen Kinos. Der Soundtrack zum Film ist bereits seit einigen Tagen erhältlich. Es ist dritte Arbeit von Trent Reznor und Atticus Ross für einen David Fincher – Film.

Im Rahmen der Veröffentlichung des Soundtracks und des Kinostarts hat Trent Reznor zwei Interviews gegeben, in welchen er über die Komposition des Soundtracks spricht. Dabei sprach er mit dem Musikmagazin RollingStone und dem Entertainmentportal HitFix.

Gegenseitige Inspiration

Reznor erwähnt hierbei, dass er und Atticus Ross anfänglich weniger in konkreten Szenen gedacht haben, sondern eher passend zur Grundstimmung und Kontext des Scriptes und der ersten Filmfassung Songs entwickelt haben.

Dabei haben sie sich immer wieder mit dem Regisseur ausgetauscht und sich so wechselseitig inspiriert. So ist beispielsweise die Grundidee zu „The Way He Looks at Me“ von David Fincher „gesät“ worden oder einzelnen Szenen wurden an die komponierten Lieder angepasst.

Insgesamt sind dabei mehr Lieder entstanden, als im Film schlussendlich verwendet werden. Ziel war es nach Reznor eine möglichst große Bandbreite an Musik liefern zu können, von der sich Fincher dann die passende auswählen kann.

Längere Zeit am selben Ort – Reznors Pläne nach „Gone Girl“

Nach dem vollendeten Soundtrack und der vor kurzem beendeten Tour will sich Reznor erst einmal um unerledigten Dinge kümmern und dabei schauen, was für ihn besonders interessant ist. Obwohl er die letzte Tournee genossen hat, schloss er jedoch eine baldige Fortsetzung aus, da er erst einmal das Bedürfnis habe, längere Zeit an einem Ort aufzuwachen.

Das Videointerview könnt ihr oben anschauen. Das RollingStone – Interview findet hier unter dem folgendem Link: