Laut.de: „Schweißnasse Hände sind garantiert.“ beim Gone Girl – Soundtrack

Manuel Berger vom Musikportal Laut.de hat sich „Gone Girl:Soundtrack from the Motion Picture“ angehört und kommt dabei mit 3 von 5 Punkten zu einem durchwachsenden Urteil.

Konstatiert wird zu häufig Langeweile und dass der Soundtrack ohne den optischen Teil nicht 100% funktioniere. Der Soundtrack erzeuge zwar dauerhaft bedrohliche Stimmung, aber Aufregend gehe laut dem Autor anders.

Das Fazit lautet:

In seinen besten Momenten ist Trent Reznor und Atticus Ross‘ Soundtrack ein sinistres Monument, ein Monster. Dem gegenüber stehen jedoch Passagen, die schlicht nicht zwingend genug daherkommen. Diese Schwäche begünstigen sicher die vielfach vorhandenen, gewaltigen Klimaxe. Sieht man darüber hinweg, offenbart sich ein ebenso faszinierender wie grauenerregender Soundpalast. Wenn nicht sogar nervenzehrende Ödnis.

Die komplette Rezension findet ihr unter:

Interview: „Gone Girl – Soundtrack soll Furcht erwecken“

NIN-Tour oder Soundtrack? Beides!

Trent Reznor hat ein weiteres Interview gegeben, in welchem er über den Soundtrack spricht. In jedem der LA Times erzählt Reznor davon, dass er bei der Zusage zum Soundtrack vor einer schwierigen Entscheidung stand: Sollte er die Nine Inch Nails – Europatournee absagen oder den Soundtrack an eine andere Person abgeben soll? Schlussendlich habe er sich trotz der knappen Zeit dazu entschieden, beides unter einem Hut zu bringen.

Daneben erfährt man, dass sich Reznor beim ersten Hören der Musik im fertigen Film anfänglich nicht wirklich wohl gefühlt habe und erst bei einer zweiten Vorführung sich die gewünschten Reaktionen eingestellt haben.